Unsere Geschichte - Sapparis

In schriftlichen Dokumenten wird Sipar erstmals, zusammen mit anderen istrischen Küstenstädten (civitates), als Sapparis bzw. Siparis im Werk Cosmographia des Anonymus Ravennas erwähnt, das zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert entstand. Später erscheint es als urbs Sipiares, wie es Johannes Diaconus Ende des 10. und Anfang des 11. Jahrhunderts nannte, als er die istrischen Städte auflistete, die 876 von den Narentanern unter der Führung von Fürst Domagoj zerstört wurden. Damals plünderten sie auch Novigrad und Rovinj.

Aufgrund verschiedener Gefahren mussten die Bewohner von Sipar ihr Siedlungsgebiet mehrmals verlassen: häufige Piratenüberfälle, verschiedene Feinde, Erdbeben, ständige Einfälle der Barbaren... Doch sobald die Gefahr vorüber war, kehrten sie zurück und bauten die Stadt und ihre Mauern wieder auf. Anders als viele andere Siedlungen, die am selben Ort bis zu zwei Jahrtausende bestehen, erlischt das Leben in Sipar nach der Zeit Domagojs. Die Vormachtstellung im Küstenstreifen Nordwest-Istriens ging damals auf Humagum über, die Siedlung, aus der im Laufe der Jahrhunderte die heutige Stadt Umag entstand.

Die Burg wurde um das Jahr 1000 erbaut, und angeblich diente sie zeitweise sogar als Leuchtturm. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie von Piraten errichtet wurde, die dort lebten und von dort ihre Beutezüge vorbereiteten. Sie blieb bis 1943 in gutem Zustand, als ihr oberer Teil von den Deutschen aus strategischen Gründen durch Artillerie zerstört wurde.

Mit der Burg von Sipar ist eine Legende über Rosamunda und den Hirten verbunden, nach der die Burgherren die reichsten auf der istrischen Halbinsel waren. Der Herr hatte eine schöne Tochter namens Rosamunda, die bei einem Spaziergang unterhalb der Mauern einen armen Hirten traf. Der Hirt war groß und weise, und zwischen ihnen entbrannte die Liebe. Als der Herr dies erfuhr, sperrte er Rosamunda in ihre Gemächer und verbannte den Hirten in den entferntesten Teil des Sipar-Besitzes. Rosamunda trauerte und wurde schließlich krank. Ärzte kamen von überall her, konnten ihr aber nicht helfen. Um seine Tochter zu heilen, musste der Herr den Hirten rufen und seine Weisheit auf die Probe stellen. Wenn er sie heilte, würde er sie ihm zur Frau geben. Der Hirt musste unter Tausenden von Steinchen in einem großen Mosaik zwei identische finden, doch zu aller Überraschung fand er vier. Eine Fee, die für alle unsichtbar war außer für den Hirten, half ihm bei der Suche. So heiratete der weise Hirt Rosamunda und wurde nach dem Tod des Herrn Eigentümer des gesamten Anwesens.


Unsere Geschichte | Natives Olivenöl extra Sapparis | Umag | Istrien


Unsere Geschichte | Natives Olivenöl extra Sapparis | Umag | Istrien


Unsere Geschichte | Natives Olivenöl extra Sapparis | Umag | Istrien


Unsere Olivenhaine

Olivenhain Seget

2,26 ha - 630 Bäume insgesamt

Sorten Maslina su Leccino, Istarska bjelica, Moraiolo, Istarska Črna, Plominka

GPS Lage 45°24'30.5"N 13°32'53.9"E

Olivenhain Vela boška

5,03 ha -1300 Bäume insgesamt

Sorten Maslina su Frantoio, Leccino i Istarska bjelica.

Gps Lage 45°24'41.4"N 13°33'57.2"E

Olive grove Finida

2,1 ha - 530 Bäume insgesamt

Sorten Maslina: Istarska Črna, Rošinjola, Istarska bjelica ,Žižolera

GPS Lage 45°25'38.7"N 13°32'20.7"E